Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit - Solidarität - Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit - Solidarität

Pressemitteilung (Nr. 2007-5-AfA)

Pressemitteilung

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Südpfalz

An die
Redaktion der RHEINPFALZ

76829 Landau

Herxheim, 1.11.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung hat die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) des SPD-Unterbezirks Südpfalz
am Mittwoch, 31. Oktober 2007, Beginn 19.00 Uhr in den Versammlungsraum „Heilig Kreuz“, Augustinergasse 2 in Landau

eingeladen.
Thema der Veranstaltung war:

Mit Mitarbeiterbeteiligung zu mehr Erfolg!

Der AfA-Vorstand hat hierzu die nachfolgende Pressemitteilung verfasst:

Pionierarbeit für mehr Mitarbeiterbeteiligung – AfA-Veranstaltung hilft dabei

„Was sich Kurt Beck als SPD-Chef für Deutschland wünscht, hat er als Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz schon eingeführt: Seit sechs Monaten bietet sein Bundesland das Programm „MitarbeiterbeteiligungRLPplus“ an. Dabei werden zwei grundsätzliche Ziele verfolgt: Arbeitnehmer profitieren vom Erfolg ihres Unternehmens, Unternehmen erhöhen ihre Eigenkapitalquote.“, mit diesen einführenden Sätzen begrüßte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der Südpfalz, Erwin Welsch, am 31. 10.2007 die Gäste im gut besuchten Versammlungsraum „Heilig Kreuz“ in Landau. „Wir wollen als AfA mehr von dem Modell erfahren, insbesondere jedoch, welche Vorteile bietet es den Arbeitnehmern“. „Stimmt es, so Welsch, dass die Arbeitnehmer insgesamt auf eine jährliche Rendite von 14 Prozent kommen können, und dies ganz ohne Risiko?“.

Auf diese und andere Fragen ging Alexander Schweitzer, MdL, in seinem Beitrag „Mitarbeiterbeteiligung - eine Chance für Unternehmen und Arbeitnehmer!“ ein. „Gerade für das Mittelstandsland Rheinland-Pfalz, welches im hohen Maße von kleinen und mittelständischen Betrieben geprägt ist, ist es ein sehr passendes Modell“. „Wir betreten absolut Neuland mit unserem Beteiligungsmodell. Wir sind Vorreiter in der bundesweiten Debatte um mehr Mitarbeiterbeteiligung. Es war aber schon immer ein Wunsch der sozialdemokratischen Politik, so Schweitzer, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Unternehmenserfolg beteiligt werden“.

„Dass wir in Deutschland das beste Mitarbeiterbeteilungsmodell auf dem Markt haben, zeigt das große Interesse von Außen an unserem Programm“, so Roland C. Wagner, Bereichsleiter „Wirtschaftsförderung“ bei der landeseigenen Investitions- und Strukturbank, Mainz. „Wir haben ein Programm am Markt, was eine einfache und unbürokratische Möglichkeit bietet, Beschäftigte am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen und die Eigenkapitalbasis der Unternehmer zu stärken“, so Wagner in seinem Beitrag „MitarbeiterbeteiligungRLPplus - wie funktioniert das Programm?“
„Beide Seiten sind Gewinner des rheinland-pfälzischen Konzeptes.“ Kern des Modells ist der Beteiligungsfonds, so Wagner. Der Fonds ist zunächst für 2 Jahre mit einem Volumen von 10 Millionen Euro ausgestattet. Schon nach sehr kurzer Anlaufzeit, so der „Mitentwickler“ des Modells, Wagner, summiert sich im Antragsverfahren ein Beteiligungsvolumen von 2,5 Mio. Euro. „Dies zeigt, mit dem Produkt haben wir einen ersten treffsicheren Aufschlag getan.“

„Sie haben überzeugend das Modell vorgestellt, so die erste Frage in der anschließenden Diskussionsrunde, aber mal ehrlich, wo liegt der Haken?“ „Es gibt keinen, es ist eine sichere Sache und es kommt für die Beschäftigten eine ganze Menge rum“, so Wagner. „Mehr Identifikation mit dem Unternehmen, direkte Beteiligung, mehr Motivationen, Sicherung der Arbeitsplätze, hört sich alles ganz toll an, aber haben wir überhaupt einen Einfluss darauf, wie unsere Beteiligung als Beschäftigte verwendet wird? „Natürlich, so Roland Wagner, beteiligen Sie sich an einer gezielten Investition in ihrem Unternehmen und tragen sie damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei“. „Wurde von der Politik wieder ein bürokratisches Monster geschaffen? so eine weitere Frage. „Bei einer DIN-A4-Antragsseite kann davon keine Rede sein. Das Programm ist bewusst sehr einfach im Antragsverfahren entwickelt worden.“

Zum Abschluss der regen Diskussion betonten Schweitzer und Welsch die Bedeutung des Modells für die Beschäftigten in den Betrieben. „Macht es in euren Betrieben zum Thema“. Ihr zahlt als Beschäftigte bei dem Modell in einen Fonds ein, den die landeseigene Investitions- und Strukturbank für euch verwaltet. Das Land stockt diesen Betrag mit Fördermitteln auf und stellt die Gesamtsumme zur Verfügung“. „Helft mit, damit dieses Programm ein Erfolg wird und in der Arbeitnehmerschaft breit platziert wird“, so Welsch in seinem Schlusswort.

Weitere Informationen im Internet unter: www.isp.rlp.de
Ansprechpartner stehen bei der ISB im Bereich Wirtschaftsförderung 1: Kredite und Zuschüsse zur Verfügung.

 
 

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