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"Menschen der Region" 2008

Veranstaltungen






Neujahrsveranstaltung der SPD-Südpfalz



Die Ehrung von zahlreichen Persönlichkeiten, die sich ehrenamtlich für ihre Mitmenschen und die Allgemeinheit eingesetzt haben, standen im Mittelpunkt der diesjährigen Neujahrsveranstaltung „Menschen der Region 2008“ der SPD Südpfalz im Bürgerhaus in Westheim.

Zuvor hatte Kurt Beck, SPD-Landesvorsitzender und Ministerpräsident, in seinen Grußworten auf die soziale Dimension in Europa hingewiesen. Man dürfe sich nicht nur am Wettbewerb orientieren, sondern auch ein sozial abgestimmtes Europa sei wichtig für die Menschen. In Bezug auf die gegenwärtige Finanzkrise bedauerte Beck, dass sich die Orientierungen verschoben haben. Ein Unternehmen, das nur noch fünf bis sieben Prozent Gewinn mache, zähle nichts mehr. Dieses kurzfristige Denken dürfe nicht sein. Vielmehr müsse man sich wieder auf Grundüberzeugungen besinnen, bei denen auch der Mensch im Mittelpunkt stehe. Es dürfe nicht sein, dass die Arbeitnehmer mit ihrem Arbeitsplatz und Lohnverlusten alleine gelassen werden, während bereits vorher Prämien gezahlt wurden, erklärte der SPD-Vorsitzende. Da müsse ein neues Denken her.


Kurt Beck würdigte auch die Leistungen der Menschen der Region in der Südpfalz. „Sie sorgen für Stabilität im Innern unserer Gesellschaft. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement machen sie sich um die Gesellschaft verdient. Dies ist ein Reichtum, den die Gesellschaft erhalten muss,“ erklärte der Ministerpräsident.

Karl-Heinz Benz, Mitglied des Unterbezirks-Vorstands, stellte mit Ursula Poth aus Edenkoben eine transplantierte Frau vor, die als Dialyse-Patientin immer wieder demonstriert, welche Lebensqualität Menschen nach erfolgreicher Transplantation haben können. Die 39-jährige Frau, zeitlebens Sportlerin, startete in 2008 zu einer neuntägigen Radtour „Pro Organspende“ mit dem Ziel, die Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam zu machen. Die Tour von 1.000 Kilometer führte von Berlin über Rostock, Kiel und endete am Tag der Organspende am 7. Juni in Hannover.

Das Ehepaar Marion Rebschläger-Albert und deren Mann Jürgen aus Böbingen bieten seit Jahren Judo-Sport für Behinderte im Diakoniezentrum Bethesda in Landau an. Marion Repschläger berichtet, dass der Sport ein wichtiges Element der Integration für die behinderten Menschen sei. Man stimme das das Training individuell auf die Teilnehmer ab und erlebe häufig: „wie stolz diese Menschen sind, wenn sie auf der Judomatte etwas beherrschen,“ berichtet sie.

Ebenso aus dem Bereich Sport ehrte die SPD Walter Mardo (Albersweiler) und Karl-Heinz Eberle (Walsheim), die ehrenamtlich die Fußball-Mannschaft der Südpfalzwerkstatt trainieren. Auch der FSV Offenbach wurde hervorgehoben, der mit dieser Mannschaft eine Kooperation hat, die schon des öfteren Spiele gegen die Auswahl des SPD-Bundestagsabgeordneten Heinz-Schmitt bestritt.

Große Anerkennung zollte Arnika Eck (Unterbezirks-Vorstandsmitglied) den Pflegefamilien Doris und Klaus Knerr sowie Nathalie und Andreas Gläßgen (beide Bellheim) stellvertretend für die „unschätzbar wertvolle gesellschaftliche Arbeit aller Pflegeltern“ in der Region. Die Familie Knerr gab in den letzten drei Jahrzehnten weit über 20 Kindern kurz-, mittel- oder langfristig ein Zuhause. Ein behindertes Mädchen ist seit 18 Jahren bei der Familie und inzwischen vollwertiges Mitglied. Familie Gläßgen nimmt häufig Kinder in Bereitschaftspflege auf und betreut derzeit vollständig einen vierjährigen Jungen, dessen Rückführung in seine Herkunftsfamilie mehrmals gescheitert ist.

Für seinen Erfinderreichtum, der ihm im Jahr 2008 auch den Bundesumweltpreis einbrachte, zählte Michael Müller aus Walsheim zu den „Menschen 2008“. Das von ihm entwickelte „Pedelec“ ist ein Hybridfahrzeug, das Muskel- und elektrische Kraft miteinander kombiniert. Es ist nicht die erste Erfindung des „Tüftlers“, der „eine Abrüstung auf den Straßen fordert“.

Horst Grünnagel aus Jockgrim hat sich seine Anerkennung beim Sammeln von Spenden während der „Tour Ginko“ im Sommer 2008 verdient. Der unermüdlichen Einsatz bei Vereinsfesten oder Aktionen mit den Schulen brachten insgesamt 16.283 Euro ein und fließt an die Kinderkrebsklinik Karlsruhe.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte der Unterbezirksvorsitzende Heinz Schmitt in seinen Grußworten dazu aufgefordert, trotz der Wirtschaftskrise nicht pessimistisch in das neue Jahr zu blicken. Die Bundesregierung werde alles unternehmen, um die negativen Folgen abzufedern.

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung im gut gefüllten Bürgerhaus in Westheim sorgte die Blaskapelle aus Schwegenheim.

 
 
 

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